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 Thursday, March 03, 2011
Thursday, March 03, 2011 4:03:08 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)
Ich kann mich noch gut an meinen Vortrag vor ca. zwei Jahren auf der ECM-Konferenz der Computerwoche in Frankfurt erinnern, wo ich das Thema "ECM in the Cloud" vorgestellt und mit dem Fachpublikum (überwiegend IT-Manager und technische Geschäftsführer) diskutiert habe. Damals war der Grundtenor des Publikums klar – noch mindestens 10 bis 15 Jahre müssen wir warten bis das Thema wirklich aktuell wird. Nicht viel anders klang es beim Treffen ded German Architects Councils. Wenn ich aber die aktuellen IT-Nachrichten betrachte, wundere ich mich wie diese 15 Jahren so schnell vergangen sind ..

Alles nur heiße Luft?


Wolkig ging es auch in Hannover zu - „Cloud Computing“ ist das große Leitthema der CeBIT 2011. Kaum eine Ecke der Ausstellung ist nicht mit irgendeinem Hinweis versehen, die Inhalte oder Services kämen „aus der Cloud“. Sogar die Besucher wurden kurzerhand „in die Cloud“ verschoben und mit diversen Services bedient.

Es freute mich sehr, als sich eine wirklich seltene und daher umso spannendere Gelegenheit für den Austausch zum Leitthema mit Jean-Philippe Courtois, President Microsoft International bei der Microsoft Corporation, Ralph Haupter, Geschäftsführer der Microsoft Deutschland und Dr. Said Zahedani, Mitglieder der Geschäftsleitung und Senior Director der DPE Gruppe, während der CeBIT ergab.



Denn auch Microsoft setzt auf die Cloud [1], sieht sich sogar als die „Cloud Company“ und bietet ein breites Portfolio an Lösungen in diesem Bereich an. Es war die richtige Zeit für die Frage „Quo Vadis Microsoft?“ in Sachen Cloud.

Wolkige Aussichten bei Microsoft

Gleich am Dienstagmorgen hat Jean-Philippe in Rahmen der CeBIT Global Confernce eine Keynote zum Thema Cloud Computing gehalten und eine Einführung in das Thema sowie in die Herausforderungen der heutigen IT-Welt.

Mit den Cloud-basierten Angeboten wird eine bereits vorhandene globale IT-Infrastruktur verwendet, die von einem externen IT-Team betrieben und auf dem letzten Stand gehalten wird. Die notwendige Skalierung, weltweite Zugänglichkeit und Verfügbarkeit wird on-demand bereit gesteellt und gehört zum Versprechen eines Cloud Angebots dazu – der Nutzer erhält nicht die Einsicht in die Welt hinter den Kulissen, jedoch die notwendige Leistung und die Skalierung, die er benötigt. Gleichzeitig entfällt die Notwendigkeit eigene Infrastrukturen aufzubauen, zu betreiben und zu administrieren. Damit wären die Themen Konsolidierung und Kosteneinsparrungen auch plausibel dargestellt, ohne weiter hier ins Detail zu gehen ..

Das wär’s auch, wenn Cloud Angebote nur die Basis der IT-Infrastruktur (Hardware, Betriebssystem und Server) zur Verfügung stellen würden. Schnell wird auch die Frage nach Flexibilität, Elastizität und Dynamik ins Spiel gebracht. Mit Windows Azure geht Microsoft den Schritt weiter und bietet neben der Infrastruktur auch die Entwicklungsplattform samt notwendigen Services in der und für die Cloud mit an. Damit wird umfassend für die Skalierung mit den Anwendungen, die bereits für die Verwendung in der Cloud-basierten Umgebungen erstellt worden sind, gesorgt. Vorausgesetzt natürlich es wird Service-orientiert gedacht und die Entwicklungsplattform sinvoll in die eigene Software-Architektur integriert.

Auf Basis dieser kurzen Ausführung ergeben sich schon die Vorteile der Verwendung der Cloud, bei Microsoft in diesem Fall der Windows Azure Plattform, bei großen Unternehmen, die vorwiegend global tätig sind und große Rechenzentren unterhalten. Es ist insofern auch nicht verwunderlich, dass ziemlich alle großen Firmen in Deutschland eine „Cloud-Strategie“ haben und viele mit innovativen Umsetzungen in der Öffentlichkeit glänzen. Auch Bitkom widmete einen großen Bereich der Halle 4 der Vorstellung diverser Cloud-Angebote hiesiger Unternehmen.

Daher wollte ich von den Herren wissen, ob die Cloud-Angebote von Microsoft auch für die andere Schicht der Wirtschaft, nämlich für die Start-Ups geeignet sei.

Cloud und die Start-Ups

Offensichtlich liegt das Thema Jean-Philippe Courtois am Herzen. Er erwähnte enthusiastisch die Microsoft BizSpark-Initiative (technische und finanzielle Unterstützung für die Start-ups, [2]) um gleich danach zu betonen, dass die Start-Ups von heute die perfekte Kunden für die Cloud-Angebote sind. Die Herausforderungen einer globalen IT können nur mit einer Anwendung basierend auf einer globalen IT-Infrastruktur bewältigt werden, kein Start-Up sei aber in der Lage diese Infrastruktur selbst bereit zu stellen. Klein anfangen und sehr schnell wachsen ist die Natur eines Start-Ups, in der IT-Welt ist dies aber nicht einfach realisierbar und zugleich mit signifikanten Investments verbunden. Hinzu kommt auch die Tatsache, dass die Start-Ups neu anfangen und in der Lage sind die neusten Entwicklungen zu nutzen. Bei größeren Unternehmen sind die sog. Legacy-Probleme, nämlich die Migration bestehender Strukturen und die Anbindung an diverse, teils veraltete Systeme eine der größten Herausforderungen. Alle diese Probleme sind bei einem Start-Up eben nicht vorhanden.

Microsoft versucht auch im Gegensatz zu Amazon und Google, zwei weiteren Cloud-Anbietern, auch die Aufgaben der Entwickler zu vereinfachen und mit vorgefertigten Applikationsbausteinen den Bau von Applikationen zu unterstützen. An der Kostenseite stehen auch seitens Microsoft neben Test-Accounts (die kräftig auf der CeBIT beworben wurden) auch diverse kostenlose Angebote für kleine Unternehmen.

Spannend war die Aussage, das von rund 35.000 Azure-Anwendungen rund ein Drittel von den Start-Ups entwickelt wurde und in den top 15 Applikationen auch einige Start-Ups vertreten sind.

Quo Vadis Microsoft?

Wenn wir schon dabei waren wollte ich wissen, ob die Cloud ein mit der Einführung des .NET Frameworks vergleichbar großer Schritt für die Entwickler darstellt.

Jean-Philippe bestätigte, dass die .NET Plattform die Herausforderungen der damaligen Zeit, nämlich der Übergang von monolitischen Desktop-Anwendungen hin zu vernetzten, Service-orientierten Anwendungen auf verschiedenen Gerätetypen ermöglichen sollte. Es hat Microsoft einige Jahre gekostet, die Vision hinter .NET in der realen Welt zu implementieren, aber heute sieht Microsoft diese Aufgabe als erfüllt an. Die .NET Plattform ist die Plattform der Wahl geworden und hat sich erfolgreich neben Java im Unternehmen und neben zahlreichen Web-Frameworks mit ASP.NET im Web etabliert.

Nun aber kommt eine nächste Herausforderung auf die Entwickler (und Microsoft) zu, die mit der Skalierung und fortschreitender Globalisierung zusammen hängt und bisherige Anforderungen bei weitem übersteigt. Und hier soll der Cloud-Ansatz helfen. Microsoft sieht aber hier nicht den nächsten getrennten Folgeschritt, vielmehr wird die bestehende .NET Plattform mit der Cloud erweitert – Windows Azure setzt auf bekannte Standards und wird von den gleichen Entwicklungstools unterstützt. Die Cloud seit eine logische Erweiterung der bisherigen .NET Plattform, die Entwickler bemächtigen soll neue Chancen zu nutzen.

Microsoft sei es sehr ernst in dieser Sache und die Investments in die Entwicklung der Plattform sollen es auch plausibel beweisen. Wenn man sich schon anschickt die Firma als die „Cloud Company“ zu bezeichnen, dann meint man es auch so. Dies soll sich in allen Angeboten wiederfinden – die zukünftige Microsoft-Strategie wird durch die Cloud geprägt und weiter geführt.

Er meinte in diesem Zusammenhang:
"Cloud Computing marks a major paradigm shift in the way companies and organizations access software and computing power. ICT creates cost and efficiency benefits which are available to organizations of all sizes, from the largest of enterprises to the smalles of start-ups, and even in the public sector in areas like health and education."

Zusammengefasst: die bessere Cloud


Die strategische Sicht: aus .NET wird .NET + Cloud geeignet für die kleinen und für die großen. Microsoft sieht die eigene Stärke in der einheitlichen Plattform, die sowohl die Anforderungen der IT-Pro Welt bedient als auch die Entwickler auf die nächste Stufe der Entwicklung bringt. Und dies, betonte Jean-Philippe am Ende, sei die bessere Cloud, die nicht nur die .NET Anwendungen unterstützt, vielmehr läuft auf der Azure Plattform eine Vielzahl an Programmiersprachen, darunter PHP, und Server-Anwendungen. Für jeden ist was dabei.

Nicht uneingenützig waren die Fragen, denn unser Investment in die Cloud-Version des AxCMS.net [3] wollte ich bestätigt bekommen. Und aufgrund des Gesprächs kann ich sagen .. die Zukunft der .NET Entwickler ist aus der Microsoft-Sicht offensichtlich in der Tat wolkig. :-)

[1] http://www.microsoft.com/germany/business/cloudservices/default.aspx
[2] http://msdn.microsoft.com/de-de/ff963029.aspx
[3] http://de.axcms.net/

Herzlichen Dank an Dorothea, Kay und Achim von Microsoft Deutschland für die Organisation des Treffens. Beste Grüße an Nicki ICE Wruck und Dr. Windows Martin Geuß sowie an das MSND Bus Team. :-)